Graffiti-Bastelstunde. - Bedurfte Planung: Folie, Cutter, Zeit und Grafikidee organisieren.
*Newsletter vom 09.07.2017*
Planung, Planung und nochmal Planung!
Erstmal vorweg: wir waren verplant! - Im letzten Newsletter haben wir euch leider eine falsche Terminvormerkung mitgegeben. *Die Veranstaltung "Wer soll die Planung planen?" wird am Samstag, 22.07 stattfinden.*
Als Entschädigung packen wir euch noch eine *Veranstaltung am Montag, 17.07. zu Erfahrungen der Genossenschaftsbewegungen* oben rauf.
Und weil wir alle noch nicht genug haben, wird die *Auftaktveranstaltung zum Sanierungsgebiet am Dienstag, 18.07* in der Christusgemeinde stattfinden, und vorher gibt es einen Rundgang auf dem sog. Dragonerareal.
Und das erinnert uns nochmal an *eine ganz wichtige Forderung, die Forderung nach dem Kiezraum*, den aktuellen Stand dazu könnt ihr unten ebenfalls lesen, neben dem *Offenen Brief*, den wir zum Sanierungsgebietsverfahren geschrieben haben.
Eure
/Stadt von Unten/
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Mit Selbstverwaltung in die Mitmachfalle – oder: Alles Wiederholung?
/"Wo ich denke, so will ich nicht nochmal gegen den Baum fahren..."/ *
Veranstaltung *am Montag den 17.07.2017 *
um *19:30 Uhr im Aquarium* (im EG hinter dem Südblock am Kottbusser Tor)
/Lesung und Diskussion mit Matthias Möller zur Politik selbstverwalteter Wohnformen vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen aus der Genossenschaftsbewegung. /
Welche Erfahrungen der Genossenschaftsbewegung lassen sich für heutige Kämpfe um Wohnraum produktiv machen? Was können heutige Wohnprojekte und stadtpolitische Initiativen aus diesen Erfahrungen lernen? Diese und Eure Fragen wollen wir gemeinsam mit Matthias Möller nach einem Input zum Freidorf Basel diskutieren und zusammentragen.
Der Referent Matthias Möller ist im Mietshäuser Syndikat aktiv, 2015 ist von ihm das Buch "Leben in Kooperation. Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)" erschienen.
Die Veranstaltung ist organisiert von der Regionalberatung Berlin/Brandenburg im Mietshäuser Syndikat und Teil der Reihe „Wie machen wir das? - Konkrete Utopien für die Stadt.“ von Kotti & Co und der Initiative Stadt von Unten.
Weitere Veranstaltungsankündigungen in Kürze hier: http://wiemachenwirdas.de/
Informationen unter: https://stadtvonunten.de/ https://stadtvonunten.de/4335-2/
* Zitat aus dem Plenum der Initiative Stadt von Unten
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to have a say : Wat zu sagen haben!
Alles auf Null – Die Planung von unten beginnt!
/Auftakt zum Sanierungsgebiet Rathausblock am 18.07.2017/
Mehr als fünf Jahre hat der Bund versucht, das sogenannte Dragonerareal meistbietend zu verkaufen. Vor zwei Jahren ist es der Initiative Stadt von Unten gemeinsam mit der Nachbarschaft und weiteren Initiativen gelungen, die Privatisierung zu stoppen. Die Investoren sind aus dem Spiel, das Gelände bleibt in öffentlicher Hand, das Areal ist mittlerweile Teil des Sanierungsgebiet Rathausblock und der Druck von unten ist schon lange da.
*Beste Voraussetzungen dafür, dass im Block etwas ganz Neues entstehen kann!*
Im Rathausblock und auf dem 4,7 ha großen Dragonerareal kann entstehen und bleiben, was die Nachbarschaft dringend braucht: wirklich bezahlbare Wohnungen, Räume für das bestehende und ergänzendes Gewerbe, Frei- und Grünflächen, soziale und kulturelle Begegnungsorte, Werkstätten, Ateliers, Spielplätze, begehbare Dachterrassen, Kletterwände, Palmen… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Als Initiative und NachbarInnen akzeptieren wir keine etablierten Beteiligungssrituale und wollen nicht nur vorgefertigten Konzepte abnicken, *es geht um sehr viel mehr.* Die Initiativen rund um den Rathausblock und die Nachbarschaft beteiligen sich schon seit Jahren. Jetzt sind Politik und Sanierungsbeauftragte eingeladen sich an ihren Forderungen zu beteiligen. Nur zusammen werden Nägel mit Köpfen gemacht.
*Am 18. Juli ab 18.00 Uhr* heißt es: Alles auf Null, die Planung von unten beginnt! Wir laden Sie/Euch daher herzlich zur Auftaktveranstaltung ein.
Schon *um 16.30 Uhr findet ein gemeinsamer Rundgang* über das sog. Dragonerareal statt, parallel dazu gibt es *ab 17 Uhr Ausstellungen und Informationen der Initiativen*.
Weitere Informationen unter: https://stadtvonunten.de/ https://stadtvonunten.de/alles-auf-null-die-planung-von-unten-beginnt-auftakt-sanierungsgebiet-am-18-07-2017/
*KOMMT ALLE VORBEI!*
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Wer sollte die Planung planen?
/Eine Debatte organisiert von sub \urban. http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban zeitschrift für kritische stadtforschung, Stadt von Unten https://stadtvonunten.de/ und Kotti & Co https://kottiundco.net//
*Wer plant die Planung und wer sollte sie planen?* – Der Streit um das sogenannte Dragonerareal in Kreuzberg hat in den letzten Jahren hohe Wellen geschlagen: Als bundeseigene Liegenschaft sollte es zum Höchstpreis an einen Investor verkauft werden; diese Privatisierung haben lokale Initiativen verhindert. Damit haben sie für das Gelände , auf dem eine neue Nachbarschaft entstehen kann, die Basis für einen Planungsprozess „von unten“ gelegt.
Doch stattdessen droht ein übereiltes Beteiligungsverfahren von offizieller Seite. Dagegen regt sich bereits Protest in der Nachbarschaft und unter den lokalen Initiativen. Die Initiative Stadt von Unten schlägt eine Planung von unten vor, in der der Planungsprozess selbst demokratisiert wird.
Aber wie könnte eine solche Planung von Unten aussehen? Und warum stehen ihr offizielle Beteiligungsverfahren oft im Weg? Im Anschluss an die Debatte „Wer plant die Planung?“ in der letzten Ausgabe von sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung wollen wir diese Fragen gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen Catarina Gomes de Matos und Iris Dzuzek diskutieren, die von ihren Erfahrungen mit partizipativen Planungsprozessen in Barcelona und Frankfurt am Main berichten.
*Wann:* Samstag, 22.07.2017, 16.00-18.00 Uhr
*Wo:* Plangarage auf dem sogenannten Dragonerareal, Obentrautstr./Mehringdamm
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wie machen wir das? – Konkrete Utopien für die Stadt.“ von Kotti & Co und Stadt von Unten.
• Informationen unter: http://plangarage.org/ http://plangarage.org/?p=77
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"Das Stadtforum von Unten hat das Stadtforum von Oben erst zu einer Veranstaltung gemacht." (Zitat eines Stadtentwicklers im Senatsauftrag)
Gemeinsam planen statt Hinterzimmerdeals!
Rechtzeitig zum Stadtforum von Unten http://wirbleibenalle.org/?p=3620 am 26.06.2017 in der Markthalle IX in Berlin Kreuzberg, haben wir erste Anforderungen an Beteiligung im Falle des Sanierungsgebiet Rathausblock formuliert. An dieser Stelle der Offene Brief an Senat, Bezirk und Co. *Eine Antwort steht noch aus.*
• Offener Brief vom 26.06.2017 als .pdf https://stadtvonunten.de/wp-content/uploads/2017/06/2017-06-26-Rathausblock-offener-Brief-Planungsprozess-final.pdf
• Pressemitteilung vom 26.06.2017 als .pdf https://stadtvonunten.de/wp-content/uploads/2017/06/2017-06-26-PM-Rathausblock-offener-Brief_final.pdf
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Das wird er werden, der Kiezraum!
Quo Vadis Kiezraum?
/Das Sanierungsgebiet ist wieder da. Zumindest sind jetzt die Gebietsbeauftragten für den Rathausblock - dank Auftrag des Senats - nun in Lohn und Brot und die Berliner Verwaltungen fangen an zum Rathausblock zu arbeiten. Das heißt aber auch: *Die Rückkehr der Kiezraum-Forderung!*/
*Ein Rückblick:* In der vorbereitenden Untersuchung zum Sanierungsgebiet Rathausblock war 2015 eine gemeinsame Forderung nicht zu überhören, die Forderung nach einem Kiezraum für Nachbarschaft und Initiativen, für Begegnung, Planungen, gemeinsame Verständigung, Weiterbildung und Geschichtsarbeit zum sog. Dragonerareal. *Ein richtiges Community-Centre.*
Der Kiezraum war und ist für alle Beteiligten essentielle Voraussetzung für die Verfahrensbeteiligung auf Augenhöhe und er ist Teil der Maßnahmen für das Sanierungsgebiet. Davon konnten die Initiativen auch die Gebietsbeauftragen, sowie den Baustadtrat Florian Schmidt überzeugen. Letzteres war nicht schwierig, er unterstützte die Forderung mit einem Brief der Initiative Stadt Neudenken http://stadt-neudenken.tumblr.com/ schon bevor er in seinem jetzigen Amt war.
*Und was passiert nun?* - Die Verwaltung versucht gerade einen Vertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) auszuhandeln, der Bezirk will den Kiezraum anmieten und für dessen Herrichtung und Betrieb auch Geld zur Verfügung stellen - "Geld ist hier kein Problem!" hieß es dazu in Gesprächen. Für die Initiativen soll die spätere Nutzung außerdem unkompliziert möglich sein. Eine erste Begehung der Räumlichkeiten mit VertreterInnen aus allen Initiativen wurde prompt nach Arbeitsaufnahme der Gebietsbeauftragten durch den Bezirk organisiert. Und wie das obige Foto zeigt: *Das wird keine halbe Sache!*
*Und wo klemmt es?* - Die Verwaltung und die Sanierungsbeauftragten sind sichtlich bemüht, einzig an der BImA hakt es gerade wieder... aber das kennen wir ja schon, die Rückabwicklung der gescheiterten Privatisierung des sog. Dragonerareal hat mehr als ein Jahr gebraucht. Selbst von der Anmietung einer (Plan-)Garage http://plangarage.org/ können wir ein ganz eigenes Lied singen, das dauerte schließlich auch ein paar Monate.
Wir sind dennoch zuversichtlich und gehen davon aus, dass wir unser Winterquartier bekommen werden, so oder so. In der Zwischenzeit treffen wir uns mit den anderen Initiativen zum workshopen und zur Konzeptvertiefung bzw. Strukturausbrüterei für den künftigen Kiezraum.
Eure /Stadt von Unten/
Ihr interessiert Euch für die Entwicklung des Kiezraum und wollt dabei unsere Arbeitsgruppen unterstützen? Dann meldet euch bei uns unter: info@stadtvonunten.de mailto:info@stadtvonunten.de
*Materialien und Artikel zum Kiezraum:*
• Stellungnahme von Stadt von Unten zum Kiezraum https://stadtvonunten.de/ein-eigenstaendiger-kiezraum-fuer-eine-eigenstaendige-stadtgesellschaft/ im Zuge der vorbereitenden Untersuchung zum Sanierungsgebiet (Mai 2016) https://stadtvonunten.de/Ein%20eigenst%C3%A4ndiger%20%E2%80%9EKiezraum%E2%80%9C%20f%C3%BCr%20eine%20eigenst%C3%A4ndige%20Stadtgesellschaft
• Her mit dem Kiezraum! http://stadtvonunten.de/her-mit-dem-kiezraum-initiative-stadt-von-unten-fordert-einen-vermietungsstopp-auf-dem-dragonerareal/ (Dezember 2015)
• Offener Brief der Nachbarschaftsinitiative Dragopolis https://stadtvonunten.de/offener-brief-an-die-bundesanstalt-fuer-immobilienaufgaben-bima-fordert-kiezraum-auf-dragonerareal/ an die BImA (Dezember 2015)
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Die Eröffnung der Plangarage im Juni 2017... ein guter Anfang für die Projektentwicklung mit Tausenden!
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