*Newsletter : Bündnis Stadt von Unten 12.05.2015 *
Alles wartet gebannt auf den nächsten Finanzausschuss des Bundesrat der über den Verkauf des sogenannten "Dragonerareal" in Berlin-Kreuzberg entscheidet. Der Ausschuss hat das Thema vermutlich am 25.06 auf der Tagesordnung... bis dahin feiern wir mit euch ein kleines Nachbarschaftsfest und freuen uns, dass auch der Runde Tisch Berliner Liegenschaftspolitik den Investor zum Rückzug auffordert.
/Euer Bündnis Stadt von Unten/
/* "Das Spiel beginnt - Wir spielen mit!!!"*/ - Unter diesem Motto feiert die Nachbarschaft am 14.05. von 14:00-18:00 ein kleines Fest auf dem Gelände, wir freuen uns, dass der Club Gretchen das gemeinsame Feiern möglich macht.
Das "Festkomitee" - eine Initiative von Nachbarinnen und Nachbarn des Areals, das Bündnis Stadt von Unten und die Kiez-Initiative „Wem gehört Kreuzberg“ laden ein zum Feiern und Mitspielen!Das Motto des Festes greift die erste Äußerung der Kaufanwärterin nach der bereits jahrelangen Auseinandersetzung um dieses Grundstück auf: „Das Spiel beginnt neu!“ hieß es hier von der Sprecherin der Dragonerhöfe GmbH.
Wir laden euch herzlich ein: Kommt vorbei, informiert Euch und lasst Euch überraschen von Kleinkunst, Musikbeiträgen, einer Ideenwerkstatt und … einem großen Monopoly-Spiel.
Informationen und Flyer: http://stadtvonunten.de/nachbarschaftfest-am-14-05-2015-das-spiel-beginnt-wi...
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*Der 13. Runde Tisch Liegenschaftspolitik fordert Rückzug des Investors*
Am Vormittag tagte der 13. Runde Tisch Liegenschaftspolitik im Abgeordnetenhaus von Berlin. Ohne Widerrede und mit ausschließlicher Zustimmung wurde dem Investor nahegelegt sich vom Kauf des sogenannten "Dragonerareal" zurückzuziehen. Am Tisch wurde die Einschätzung des stadtentwicklungspolitischen Sprechers der CDU Stefan Evers geteilt: der investierte Kaufpreis ist durch den Investor nicht zurückholbar.
Angesichts der Planungsziele des Bezirks und des Landes und der hier zur Verfügung stehenden Instrumente, ist das Gelände lange nicht so werthaltig wie es ein Verkaufspreis von 36 Millionen Euro suggeriert. Die Interessen des Landes und des Bezirks liegen einfach zu konträr zu den Interessen des Investors. Bei Verkauf werden langwierige und zähe Verhandlungen befürchtet, dies bedeutet keinen Gewinn für die Stadt und noch weniger Freude für den Investor.
Aus den genannten Gründen wurde dem Investor am 12.05.2015 vom Runden Tisch Liegenschaftspolitik nahegelegt vom Kaufversuch zurückzutretenund so erheblichen finanziellen Verlusten vorzubeugen, sowie einer stadtverträglichen Entwicklungsperspektive nicht im Wege zu stehen.
------------------------------------------------------------------------ *Bund verklagt Bezirk Tempelhof-Schöneb**erg*
Die Berliner Zeitung berichtet am 12.05. über die BImA-Häuser in Schönberg:
/"Der Bund wehrt sich. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hat jetzt Klage gegen den Bezirk Tempelhof-Schöneberg eingereicht, der in einem Milieuschutzgebiet von seinem Vorkaufsrecht für Wohnhäuser Gebrauch gemacht hat. „Die Klage ist da“, sagte die Stadträtin für Stadtentwicklung, Sibyll Klotz (Grüne) am Dienstag zur Berliner Zeitung."
/Zum vollständigen Artikel: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/streit-um-schoeneberger-wohnhaeuser-bu... / Wir drücken an dieser Stelle den Mieterinnen und Mietern in der Großgörschen-/Katzlerstraße die Daumen, möge David gegen Golliath gewinnen....
/ ------------------------------------------------------------------------ Jetzt sprechen die Mieterinnen und Mieter:
*WIR SIND KIEZ. UND WIR WOLLEN BLEIBEN.*
In einem gemeinsamen Statement wenden sich die Mieterinnen und Mieter des sogenannten "Dragonerareal" an die Öffentlichkeit. Unter dem Titel *"**WIR SIND KIEZ. UND WIR WOLLEN BLEIBEN*." veröffentlichen Sie ihre Position zum Verkauf des "Dragonerareals". Es wird deutlich, das Gelände ist keine Brachfläche in die mal eben ein "authentischer Kiez" installiert werden kann. Das Areal wird genutzt durch traditionelles Handwerk, Kultur und viele Familienbetriebe, einige von ihnen sind schon seit Jahrzehten vor Ort, entsprechend groß ist auch die wirtschaftliche Abhängigkeit für Familien und NutzerInnen.
Die Pressemitteilung wurde ergänzt durch die vielen Stimmen der Mieterinnen und Mieter, diese zeigen welche Geschichten hinter den Betrieben und der Nutzung stehen.
Stimmen der MieterInnen des Dragonerareals zum Verkauf http://stadtvonunten.de/stimmen-der-mieterinnen-des-dragonerareals-zum-verka...
WIR SIND KIEZ. UND WIR WOLLEN BLEIBEN. http://stadtvonunten.de/wir-sind-kiez-und-wir-wollen-bleiben/
------------------------------------------------------------------------ *Pressespiegel*
Berliner Zeitung vom 12.05.2015
*Streit um Schöneberger Wohnhäuser* http://www.berliner-zeitung.de/berlin/streit-um-schoeneberger-wohnhaeuser-bund-verklagt-bezirk-tempelhof-schoeneberg,10809148,30680858.html Bund verklagt Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Ulrich Paul
Es ist ein Kampf zwischen Groß und Klein: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zieht gegen den Bezirk Tempelhof-Schöneberg vor Gericht. Weil der Bezirk die Häuser zu einem limitierten Preis erwerben will.weiter… http://www.berliner-zeitung.de/berlin/streit-um-schoeneberger-wohnhaeuser-bund-verklagt-bezirk-tempelhof-schoeneberg,10809148,30680858.html
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Berlin Online vom 08.05.2015
*“Wir sind Kiez. Und wir wollen bleiben”* http://www.berlinonline.de/nachrichten/kreuzberg/wir-sind-kiez-und-wir-wollen-bleiben-63833
Die AnwohnerInnen und UnternehmerInnen des Dragoner-Areals in Kreuzberg fordern in einer Pressemitteilung den Bundesrat auf, den Verkauf des Areals an den Höchstbietenden noch zu stoppen. Das 47.000 m² große Areal ist eine der letzten großen Flächen Kreuzbergs, die noch zu verkaufen wären. weiter… http://www.berlinonline.de/nachrichten/kreuzberg/wir-sind-kiez-und-wir-wollen-bleiben-63833
------------------------------------------------------------------------ *http://www.berliner-zeitung.de/wohnen/sozialer-wohnungsbau-in-berlin-so-will-die-spd-gegen-steigende-mieten-vorgehen,22227162,30654866.html**Berliner Abendblatt vom 30.04.2015 *
*Friedrichshain-Kreuzberg* http://www.abendblatt-berlin.de/2015/04/30/der-investor-muss-warten/ Der Investor muss warten von Redaktion FH-XBERG
Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel begrüßt die Entscheidung des Finanzausschusses des Bundesrates, dem Verkauf des Dragoner-Areals in Kreuzberg nicht zuzustimmen und sich für eine Korrektur der bisherigen Politik des Bundes zur Erlösmaximierung auszusprechen. Die Wahlkreisabgeordnete Halina Wawzyniak (Die Linke) sprach von einem Teilerfolg. weiter… http://www.abendblatt-berlin.de/2015/04/30/der-investor-muss-warten/
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Tagesspiegel vom 29.04.2015
*Geld und Sozialpolitik in Berlin-Kreuzberg * http://www.tagesspiegel.de/berlin/geld-und-sozialpolitik-in-berlin-kreuzberg-grundsatzkonflikt-ums-dragonerareal/11703320.html Grundsatzkonflikt ums Dragonerareal von Thomas Loy
Der Verkauf des Dragonerareals in Kreuzberg ist gestoppt, aber noch nicht verhindert. Bis Juni wird weiter diskutiert. Der Konflikt wirft größere Fragen nach dem Zusammenhang zwischen Liegenschaftspolitik und Sozialpolitik auf. Die Verkaufspraxis muss sich ändern. weiter… http://www.tagesspiegel.de/berlin/geld-und-sozialpolitik-in-berlin-kreuzberg-grundsatzkonflikt-ums-dragonerareal/11703320.html
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Berliner Woche vom 27.04.2015
*Bundesrat verschiebt Entscheidung zum Dragonerareal* http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/bundesrat-verschiebt-entscheidung-zum-dragonerareal-d75657.html von Thomas Frey
Kreuzberg. Mitglieder der Initiative “Stadt von Unten” trafen sich nach Bekanntwerden des Bundesratsvotums auf dem Dragonerareal zu einer Spontanfete. Zumindest für den Moment hatten sie Grund zum feiern. weiter… http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/bundesrat-verschiebt-entscheidung-zum-dragonerareal-d75657.html
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taz vom 25.04.2015
*Dragonerareal* http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2015%2F04%2F25%2Fa0190&cHash=def5c5168112d07198307c8996f1697a Bundesrat zeigt Flagge – ja, aber von Nina Apin
Es hätte ein Fanal für den Umgang mit staatlichen Immobilien werden können. Ein klarer Auftrag, wertvollen Grund nicht mehr an den Meistbietenden zu verscheuern – sondern an Käufer, die bezahlbare Wohn- und Gewerberäume, Parks, Kitas und Sportplätze schaffen. weiter… http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2015%2F04%2F25%2Fa0190&cHash=def5c5168112d07198307c8996f1697a
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