Und weiter gehts...  das auch im Rennen um die ausstehende Änderung der Politik der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Der Stopp des Verkaufs des sogenannten Dragonerareal wird als "Beschluss des Bundesrates mit Signalwirkung weit über Berlin hinaus" gewertet, gefordert wird ein "verändertes Verwaltungshandeln".

Wir finden: Recht hat er der Finanzsenator von Berlin. Erprobt werden könnte dieses Verwaltungshandeln auch sofort am Haus der Statistik, hier haben wir als Bündnis Stadt von Unten die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser unterstützt.

Aber auch andere machen weiter mit guten Aktionen, besonders freuen wir uns, dass die Open Border Karawane ausgerechnet das "Dragonerareal" als Startpunkt für ihre Fluchthilfe-Karawane genommen haben, eine gute Nutzung wie wir finden.

Und was machen wir: Euch für heute/Freitag Abend einladen im Rahmen der "Reclaim your City"-Konferenz mit anderen Akteuren die Idee "Stadtteil von Unten" zu diskutieren. Wir freuen uns über euer kommen.

Euer Bündnis Stadt von Unten




Wir laden euch ein: Dikutiert mit uns heute/Freitag die Idee "Stadtteil von Unten"!

Auf Einladung des "Reclaim your City"-Netzwerks haben wir ein feines Podium für den Freitag-Abend im Rahmen der vom 24.-27.September laufenden Konferenz zusammengestellt. Um 20:00 gehts los im Mensch Meier in der Storkower Str. 121.

Mit dabei sind Bizim Kiez , die Stadt Ag der Interventionistischen Linken, die Nachbarschaftsakademie, Mitgestalter der "Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt" und Kotti&Co. Gemeinsam nehmen wir unseren jüngsten Erfolg, die Privatisierungsverhinderung am "Dragonerareal" zum Anlass die Aneignung eines ganzen Stadtteils von Unten zu diskutieren. Wir sind gespannt auf die Anregungen, freundlichen Hinweise, Bedenken, Techniken, Methoden und ganz besonders auf die eingeladenen TeilnehmerInnen. Und: Auf euch!

Infos und Programm zur Konferenz unter http://reclaimyourcity.net/



 

Haus der Statistik: Räume für Kunst, Kultur und Soziales gefordert und gefördert?

AbBA - die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser hat sich auf den Weg gemacht Arbeitsplätze für Künstlerinnen und Künstler zu schaffen und zu erhalten! - bezahlbar, langfristig, vielfältig und innerstädtisch. Da wir diese Forderungen teilen können, unterstützten wir ihre ganz, ganz,... ganz innerstädtische Aktion. Mit einer Minute Fußweg ist das Haus der Statistik direkt vom Alexanderplatz erreichbar. Die bundeseigene Immobilie in Verwaltung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben fröhnt seid Jahren ihrem ungenutzen nur-da-sein. Mehr als 20.000 qm Leerstand in bester Lage.

Kein Wunder also, dass Verdrängte und von Verdrängung Bedrohte sich zusammengetan haben und am 16.September Raum für
Kunst, Kultur und Soziales gefordert haben. Gefordert von: Bund, Land und EU. Die entprechenden und vorhandenen Raumpotentiale wurden mit einem übergroßen Transparent markiert. Auf der Karte der Potentiale findet sich auch das sogenannte Dragonerareal... und das macht uns schon ganz vorfreudig auf weitere Aktionen.


Spendenberg auf LPG-ParkplatzBild: Christian Mang

Open Border Karawane von Kreuzberg 61 gestartet

Richtung europäische Außengrenze machte sich gestern am Donnerstagabend die Berliner Open Border Karawane vom "Dragonerareal" auf, genauer vom Parkplatz der LPG. Wir waren hocherfreut über diese Nutzung des Areals und vor allem darüber wie Spenden zusammengetragen wurden, Kleinbusse sich auf den Weg machten und Hilfe koordiniert wird, und das gerade für diejenigen die diese wirklich dringend brauchen. Drei Tage wird der Konvoi unterwegs sein und praktische Solidarität mit Geflüchteten organisieren. Wir sind begeistert über dieses Engagement.

In diesem Sinne, Fluchthilfe willkommen!

Kontakt zur Fluchthilfe-Aktion findet ihr hier.

Euer Bündnis Stadt von Unten


Pressespiegel


rbb-online.de vom 24.09.2015

Abgeordnetenhaus diskutiert über neuen Mietengesetzentwurf
„Wir müssen das bisherige Tempo verlassen“
von Thorsten Gabriel

Goodbye Standards im Wohnungsbau – meint Bausenator Geisel angesichts steigender Einwohnerzahlen in Berlin. Vor fünf Wochen einigten sich die Mieteninitiative und der Senat auf die Eckpunkte der künftigen Mietenpolitik. Jetzt wurde der Kompromiss erstmals im Abgeordnetenhaus diskutiert: Geisel will das Tempo in Sachen Wohnungsbau anziehen.

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dpa vom 24.09.2015

Abgeordnetenhaus Berlin
Senat: Bund muss Grundstücke günstig an Länder verkaufen
von dpa

Berlin erwartet vom Bund eine Abkehr von seiner bisherigen Linie, seine Grundstücke den Ländern zu Höchstpreisen zu verkaufen. Diese Politik habe der Finanzausschuss des Bundesrates vor 14 Tagen mit seinem Beschluss zum Dragoner-Areal in Berlin-Kreuzberg gestoppt, sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

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Berliner Abendblatt vom 19.09.2015

Friedrichshain-Kreuzberg
Visionen für den Mehringdamm
von Nils Michaelis

Die Entscheidung des Bundesrats gegen einen Verkauf des Dragoner-Areals wertet das Bezirksamt als positives Signal für die Entwicklung des Bezirks. „Das Gelände hinter dem ehemaligen Rathaus Kreuzberg und dem Finanzamt nicht zum spekulativen Höchstpreis, sondern zum realistischen Verkehrswert zu verkaufen, bietet dem Bezirk die Möglichkeit, den Kiez sozial verträglich zu entwickeln“, erklärte Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Grüne).

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BA Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin vom 17.09.2015

Pressemitteilung
Bezirksbürgermeisterin Herrmann dankt Senator Kollatz-Ahnen im Kampf für das Kreuzberger Dragonerareal
von Sascha Langenbach

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, begrüßt die Entscheidung des Bundesrats, das so genannte Dragonerareal in Kreuzberg nicht zum Höchstpreis an einen Investor zu veräußern. „Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang ausdrücklich für den Einsatz des Berliner Senators für Finanzen, Herrn Kollatz-Ahnen. Er hat die Tragweite der falschen Entscheidung im Bundestag in Bezug auf das Dragonerareal sofort verstanden und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen des Bezirks.“

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Tagesspiegel vom 17.09.2015

Berlin-Alexanderplatz / Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Künstler protestieren gegen Leerstand
von Thomas Loy

Das Haus der Statistik am Alexanderplatz steht leer, schon seit Jahren. Warum kann man dieses Gebäude nicht für Künstler und Flüchtlinge nutzen? In einer neuen Kampagne werden solche Orte „markiert“.

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Tagesspiegel vom 17.09.2015

Umgebung / ZLB in Berlin-Kreuzberg
Bezirk ist für Landesbibliothek auf der Wiese am Blücherplatz
von Ulrich Zawatka-Gerlach

Die neue Landesbibliothek könnte auf dem Blücherplatz entstehen – der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt die Idee. Es gebe keine grundsätzlichen Bedenken, beschloss die rot-grüne Mehrheit in der BVV.

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austria-architects vom 16.09.2015

Zeiten des Umbruchs auf dem Kreuzberger Dragoner-Areal
Kein Höchstpreis fürs Kreuzberger Filetstück
von Oliver Pohlisch

Der Finanzausschuss des Bundesrates hat den Verkauf des Dragoner-Areals in Berlin-Kreuzberg gestoppt. Eine Kampfansage an den Bund mit seiner an Erlösmaximierung ausgerichteten Liegenschaftspolitik.

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Deutschlandradio Kultur vom 15.09.2015

Stadtentwicklung
Gemeinsam wohnt es sich besser
von Jürgen Stratmann

Steigende Mieten, schwindende Freiräume – in Großstädten wird das Leben teurer. Auf den Experimentdays in Berlin treffen sich Wohnprojekte und Initiativen, die sich eine andere Stadtentwicklung wünschen. Die Szene hat schon beachtliche Erfolge vorzuweisen.

weiter…


B.Z. vom 14.09.2015

Nussbaum-Kolumne
Was hat der Senat mit Teufelsberg & Co. vor?
von Ulrich Nußbaum

Ex-Finanzsenator Ulrich Nußbaum wundert sich, dass das Land Immobilien zurückkauft, aber keine wirklichen Nutzungspläne erkennbar sind. (Anm.: auch das sogenannte Dragonerareal findet Erwähnung)

weiter…


Berliner Zeitung vom 11.09.2015

Kommentar zum Dragonerareal
Zeit für einen Neubeginn
von Ulrich Paul

Der Kampf ums Dragoner-Areal in Kreuzberg war erst der Anfang. Der Bund muss den Verkauf von Bundesimmobilien zum Höchstpreis stoppen. Jede Fläche in öffentlichem Besitz ist darauf zu prüfen, ob sie sich für den sozialen Wohnungsbau eignet, meint unser Autor. weiter…


Berliner Morgenpost vom 10.09.2015

Kommentar
Warum sich der Kampf um das Dragoner-Areal gelohnt hat
von Christine Richter

Der Verkauf des Dragoner-Areals an einen privaten Investor ist gestoppt. Ein wichtiges Signal für die Kommunen, meint Christine Richter.

weiter…


Junge Welt vom 11.09.2015

Kapital&Arbeit
Wem die Stadt gehört
von Dago Langhans

Lukrative Immobilie, ein Investor, Verkäufer mit Bundesauftrag und wehrhafte Berliner: Bundesrat lehnt Verkauf des »Dragoner-Areals« ab

(Anmerkung: zwei kleine Fehler-> BImA ist zehn Jahre alt geworden, und die Entscheidung viel an einem Donnerstag )

weiter…


Neues Deutschland vom 10.09.2015

Dragonerareal wird nicht verkauft
Finanzausschuss im Bundesrat stimmt gegen Deal mit Privatinvestor
von Sarah Liebigt

Areal in Friedrichshain-Kreuzberg sollte für 36 Millionen Euro an Privatinvestor veräußert werden. Städtische Gesellschaften hatten sich erfolglos beworben weiter…




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