Mietermagazin
/ Berliner Mieterverein vom Mai 2016 als (.pdf)
10-Punkte-Plan
der Bundesregierung
Neubau-offensive mit sozialen Defiziten
von Rosemarie Mieder
Bezahlbares
Wohnen in innerstädtischen Lagen setzt erst
einmal bezahlbares Bauland voraus. Bisher jedoch
wurden gerade in Berlin Grundstücke, die dem
Bund gehörten, durch die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA) zu Höchstpreisen
verkauft – und damit für kommunalen oder
Sozialen Wohnungsbau unerschwinglich. Beispiel
Dragonerareal: Nur der Hartnäckigkeit von
Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen
(SPD) ist es zu verdanken, wenn auf dem
einstigen Kasernengelände zwischen Mehringdamm
und Großbeerenstraße nun auch landeseigene
Unternehmen zum Zuge kommen und das Areal damit
nicht zum Luxusresort wird.
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Berliner
Morgenpost vom 27.05.2016
CITÉ
FOCH
Das Viertel, in dem niemand wohnen möchte
von Patrick Goldstein
In der
Cité Foch in Wittenau haben einst französische
Soldaten gewohnt, jetzt verfällt sie. Eine
Ausstellung dokumentiert die Geschichte. [...]
Für den Stillstand im Quartier gibt es mehrere
Gründe. Bis auf das Einkaufszentrum gehören die
ehemaligen alliierten Liegenschaften dem Bund.
Ihre Verwaltung betreibt die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (Bima). Mit ihr steckt Berlin
in langwierigen Verhandlungen über ein
Großprojekt: Berlin will für seine
Wohnungsbaugesellschaften vom Bund ein
stadtweites Gesamtpaket von 4600 Wohnungen
erwerben, darunter die 471 Objekte der Cité
Foch. Dafür lässt die Bima aufwendig ein
Wertgutachten für die Immobilien erstellen.
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B.Z. vom
25.05.2016
So
wachsen Stadt-Bestände
Berlin kauft sich wohnungsreich
von Hildburg Bruns
Kaufen
statt Bauen. Nur so schafften es die städtischen
Gesellschaften, in den letzten Jahren ihre
Bestände zu erhöhen. [...] Reicht trotzdem
nicht, das Gesamt-Ziel ist höhergesteckt. Auch
wenn in dem aktuellen Senats-Papier nur noch von
„ca.“, also circa 300.000 Wohnungen die Rede
ist. Es hakt offensichtlich bei der lang
verhandelten Übernahme der 4600 Bima-Wohnungen
vom Bund, die Berlin schon eingepreist hatte.
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Bizim
Kiez vom 25.05.2016
Immobilienmarkt
Von wegen „Angebot und Nachfrage“ – Das
Immobiliengeschäft basiert auf Verdrängung
von Bizim Kiez
Viele
glauben, dass die Preissteigerungen im
Immobilienmarkt ein normales Abbild des
altbekannten Prinzips von „Angebot und
Nachfrage“ seien, über das in der
Marktwirtschaft Preise ausgehandelt würden.
Dabei übersehen sie, dass es in Zeiten der
Geldschwemme und des Negativzinses der
Nachfrageseite gar nicht teuer genug sein kann.
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Tagesspiegel
vom 25.05.2016
Nachbarschaft
Toilettenanlage am U-Bahnhof wird Galerie
von Yasmin Polat
Zwei
Jungunternehmer gehen in den Untergrund und
bauen eine alte Toilettenanlage in Kreuzberg um–
zur Street-Art-Galerie samt Bar.
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Kulturradio
vom 20.05.2016
Berlinale
Standortsuche
Kosslick will "audiovisuelles Humboldt-Forum"
von Kulturradio
Von einem
Umzug wären rund 400 Mitarbeiter der Berlinale,
des Filmmuseums, der Deutschen Film- und
Fernsehakademie sowie der Stiftung Deutsche
Kinemathek betroffen. Als eine
Standortmöglichkeit nannte Kosslick das
Dragoner-Areal am Mehringdamm in Kreuzberg. Es
kämen jedoch auch andere Gebäude in Frage, sagte
er, ohne ins Detail zu gehen.
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Berliner
Woche vom 20.05.2016
Wahlkampf
Alles Müller, oder was? Der Regierende
Bürgermeister in der Heilig-Kreuz-Kirche
von Thomas Frey
Durchdekliniert
wird ein Großteil der aktuellen Aufreger in
Friedrichshain-Kreuzberg – von der Kriminalität
über Mietsteigerungen, der Situation auf dem
Dragonerareal ("es gibt noch keine Rückgabe der
BIMA") bis zum SEZ.
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SPD-Berlin
vom 20.05.2016
Wahlkampf
Füreinander: Michael Müller in
Friedrichshain-Kreuzberg
von SPD
Eine
Sprecherin der Gewerbetreibenden auf dem
Dragonerareal, einem bundeseigenen Grundstück an
der Obentraudstraße, dessen Verkauf an einen
privaten Investor durch den Bundesrat gestoppt
wurde, setzte sich für den Bestandsschutz der
derzeitigen Gewerbe ein, einer Mischung von
Unterhaltungsangeboten für Jung oder Alt,
Autowerkstätten und Handwerk. Michael Müller
machte ebenso wie die SPD-Bundestagsabgeordnete
Cansel Kiziltepe deutlich, dass der Senat sich
auf allen Ebenen für eine Rückabwicklung des
Verkaufs einsetze. Es sei erreicht worden, dass
bundeseigene Grundstücke künftig nicht mehr
automatisch zum Höchstpreis verkauft werden,
sondern dass auch städtebauliche und soziale
Aspekte eine Rolle spielen.
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IL vom
20.05.2016
Filz
und Füreinander
Ein Besuch bei Berlins Bürgermeister Müller
von Stadt-AG der IL-Berlin
Unter dem
Motto „Füreinander“ lud SPD-Bürgermeister
Michael Müller gestern in der Heilig-Kreuz
Kirche in Kreuzberg zum Dialog. Empfangen wurde
er von lautstarkem Protest gegen seine
Wohnungspolitik – Tenor war die Forderung nach
öffentlichem Wohnungsbau statt neuen
Subventionen für private Bauherren.
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rbb-Klartext
vom 18.05.2016
Haus
der Statistik
Streit um Filetgrundstück in Mitte
von Helge Oelert
Flächen
sind in Berlin Mangelware. Trotzdem leistet sich
die Stadt, dass in attraktiver Innenstadtlage
das sogenannte Haus der Statistik auf 55.000
Quadratmetern seit acht Jahren einfach so vor
sich hin rottet. Dabei gäbe es durchaus
Konzepte, wie mit der Immobilie ein Impuls
gesetzt werden könnte, dessen Lebendigkeit in
die Gegend rund um den Alexanderplatz
ausstrahlen könnte. Jedoch: die Politik
blockiert sich selbst.
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rbb-online
vom 17.05.2016
Finanzen
Berlin entgehen Grunderwerbssteuern in
Milliardenhöhe
von Sascha Adamek und Adrian Bartocha
Wer eine
Immobilie kauft, muss dafür eine
Grunderwerbssteuer zahlen - normalerweise. Doch
gerade bei großen Immobiliengeschäften kann
diese Steuer umgangen werden. Und das sogar ganz
legal. Dem Land Berlin ist dadurch in den
vergangenen zehn Jahren ein Vermögen an Steuern
entgangen.
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Neues
Deutschland vom 13.05.2016
Linie
206 / Besetzungsbewegung
Dank Pflasterstein zum bunten Kiez
von Florian Schmid
Die
1980er und 1990er Jahren waren die Hochphasen
der Hausbesetzungen in Berlin - Obwohl es
praktisch keine besetzten Häuser mehr gibt, sind
die Erben der bunt bemalten und mit Graffiti
übersäten Gebäude zum Teil heute noch von
Räumung bedroht.
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Tagesspiegel
vom 12.05.2016
Sozialsenator
Czaja im Interview zu Flüchtlingsbauten:
"Keine Heime, sondern Wohnungen"
von Hannes Heine
Preiswerter
Wohnraum, weniger Gemeinschaftsunterkünfte.
Sozialsenator Mario Czaja (CDU) will geplante
Modulbauten auch für Obdachlose und Studenten
nutzen.
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Neue
Zürcher Zeitung vom 12.05.2016
Bekämpfung
der Korruption
Grossbritannien kündigt Register für
ausländische Firmen an
von afp
Die
konservative britische Regierung will ein
Register für ausländische Firmen einrichten, die
darin ihren Besitz in England und Wales offen
legen müssen. Dies kündigte Premierminister
David Cameron am Donnerstag vor Beginn des
Anti-Korruptions-Gipfels in London an.
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Tagesspiegel
vom 11.05.2016
Gewerbe
Pläne für Wohnungen bedrohen Handwerk und
Start-ups
von Ralf Schönball
Einst war
in Schöneweide die Industrie zu Hause, heute das
Handwerk. Nun sollen Wohnungen gebaut werden.
Der Bezirk drückt das Projekt gegen den Rat von
Experten durch – mithilfe von Ex-Senator
Strieder.
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