RBB Klartext 15.10.2014:

Bezahlbarer Wohnraum in Berlin – auf Kosten des Bundeshaushalts?


Bezahlbare Wohnungen im Innenstadtbereich, das ist ja ein Dauerbrennerthema für die Berliner. Dabei gäbe es für das Land Berlin jetzt eigentlich eine gute Gelegenheit, günstig an Immobilien heranzukommen: Der Bund will etliche seiner Filetgrundstücke in Berlin verkaufen. Der Haken an der Sache ist nur: Bundeseigene Immobilien dürfen nur an den Höchstbietenden verkauft werden. Hat das arme Berlin trotzdem eine Chance?

Andrea Everwien mit Hintergründen.

47.000 Quadratmeter Gewerbebrache mitten in der Stadt: das sogenannte Dragoner-Areal – ein Leckerbissen für Immobilienspekulanten. Innerhalb des S-Bahn-Rings nach dem Tempelhofer Feld eine der größten zusammenhängenden bebaubaren Flächen in öffentlicher Hand.

Zum Beitrag: http://stadtvonunten.de/?p=618


RBB Abendschau 15.10.2014:

Mieter bundeseigener Wohnungen müssen weiter bangen


Das im Bundestag durch Grüne und die LINKE beantragte Verkaufsmoratorium wurde mit den Stimmen der CDU und SPD in den entsprechenden Ausschüssen abgelehnt. Begründet wurde dies durch den “Mietexperten” der CDU Jan Marco Luczak im Tagesspiegel damit, dass die Anträge “europarechtlich höchst problematisch” seien.

Der RBB berichtet über die Ablehnung des Verkaufsmoratorium und über die Konsequenzen, die Mieterinnen und Mieter müßen weiter bangen.

Zum Beitrag: http://stadtvonunten.de/?p=612



tagesspiegel vom 15.10.2014

Streit im Bundestag um teure Bundesimmobilien
von Ralf Schönball

Weil der Bund eigene Immobilien zum Höchstpreis verkauft, treibt er die Mieten hoch. Linke und Grüne wollen das ändern, doch die Koalition hält dagegen. weiter…



taz vom 13.10.2014

Gegen den Ausverkauf anpalavern
von Nina Apin

LIEGENSCHAFTEN Besetzen, mitbieten, protestieren: KreuzbergerInnen suchen bei einem “Kiezpalaver” nach Wegen, die drohende Privatisierung des Dragoner-Areals am Mehringdamm in letzter Minute zu verhindern. weiter…