Wer sollte die Planung
planen?
Eine
Debatte organisiert von sub \urban. zeitschrift für
kritische stadtforschung, Stadt von Unten und Kotti & Co
Wer
plant die Planung und wer sollte sie planen? –
Der Streit um das sogenannte Dragonerareal in Kreuzberg
hat in den letzten Jahren hohe Wellen geschlagen: Als
bundeseigene Liegenschaft sollte es zum Höchstpreis an
einen Investor verkauft werden; diese Privatisierung haben
lokale Initiativen verhindert. Damit haben sie für das
Gelände , auf dem eine neue Nachbarschaft entstehen kann,
die Basis für einen Planungsprozess „von unten“ gelegt.
Doch
stattdessen droht ein übereiltes Beteiligungsverfahren
von offizieller Seite. Dagegen regte sich bereits
Protest in der Nachbarschaft und unter den lokalen
Initiativen. Die Initiative Stadt von Unten schlägt eine
Planung von unten vor, in der der Planungsprozess selbst
demokratisiert wird.
Aber wie
könnte eine solche Planung von Unten aussehen? Und warum
stehen ihr offizielle Beteiligungsverfahren oft im Weg? Im
Anschluss an die Debatte „Wer plant die Planung?“ in der
letzten Ausgabe von sub\urban. zeitschrift für kritische
stadtforschung wollen wir diese Fragen gemeinsam mit den
Wissenschaftlerinnen Catarina Gomes de Matos und Iris
Dzuzek diskutieren, die von ihren Erfahrungen mit
partizipativen Planungsprozessen in Barcelona und
Frankfurt am Main berichten.
Wann: Samstag,
22.07.2017, 16.00-18.00 Uhr
Wo: Plangarage
auf dem sogenannten Dragonerareal,
Obentrautstr./Mehringdamm
Die
Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wie machen wir das? –
Konkrete Utopien für die Stadt.“ von Kotti & Co und
Stadt von Unten.
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