Liebe
UnterstützerInnen und Interessierte, anbei aktuelle Meldungen
rund um das Bündnis Stadt von Unten, die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben und das Gelände hinter dem Finanzamt. Vielen
Dank für eure Aufmerksamkeit.
Euer Bündnis Stadt von Unten
... und ihr seid herzlich eingeladen mitzuspielen und eigene Beiträge einzubringen ;)Carabao, Hornstraße 4
am Dienstag14. April 20:00
Einigermaßen überrascht waren wir über die Tagesordnung des
nächsten Finanzauschuss des Bundestages. Als letzte beide
Tagesordnungspunkte auf der Sitzung am 23.04. stehen die
beiden Verkäufe in Kreuzberg, sowohl das Lützowufer als auch
die "Liegenschaft am Mehringdamm/Obentrautstraße".
In der Tagesordnung heißt es:
Veräußerung einer Liegenschaft der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin, Mehringdamm, Obentrautstraße
Schreiben des BMF an den Vors. des FzA vom 17. März 2015
Wir sind ein wenig gespannt, was das Bundesministerium für
Finanzen dem Finanzausschuss des Bundesrates mitzuteilen hat,
wo der Haushaltsausschuss des Bundestages dem Verkauf schon
zugestimmt hatte.
Wir sind den Informationen auf der Spur und hoffen auf eure
sachdienlichen Hinweise.
| An dieser Stelle freuen wir uns darüber
auf das MieterEcho vom März 2015 hinweisen zu können,
diesmal mit dem Titel:
“Zur Verwertung freigegeben”. Schwerpunktthema ist die Liegenschaftspolitik von Land und Bund. Zwei Artikel beschäftigen sich mit dem Gelände “Im Rücken des Finanzamts” und Fragen “Was wird aus dem Dragonerareal?” ein weiterer Artikel schaut in die “Blackbox BImA” und erläutert die Struktur der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Aber auch die Liegenschaftspolitik des Landes kommt, gerechtfertigterweise, nicht gut weg. Viel Spaß beim lesen!
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Endlich B.Z.
Kurz vor Ostern gibt es noch eine besondere Überraschung im
Osternest: "Wir sind B.Z." oder besser, das Dragonerareal ist
Thema in der Kolumne des Gunnar Schupelius. Schupelius
bedauert das Berlin für private Bauträger keine
weltoffene Stadt mehr wäre und fordert GEBT INVESTOREN EINE CHANCE.
"Der Bundestag musste dem Verkauf zustimmen, weil
das Grundstück aus Bundesbesitz in privates Eigentum
überging." heißt es in der Kolumne, ganz so ist
es nicht, die Abgeordneten hatten schon noch was zu
entscheiden - wahrscheinlich - umsonst heben sie die Arme
nicht zur Privatisierung.
Auch in einer anderen Sache liegt der Artikel falsch,
Isabella Ponta und Werner Ebm, die Dame und der Herr aus Wien
haben das Gelände nicht gekauft. Käufer waren keine netten
Privatpersonen von nebenan, sondern die Dragoner Höfe GmbH aus
Wien, hinter dieser steckt international eingesammeltes
Kapital. Der Herr und die Dame aus Wien, sind neben Arne
Piepgras aus Berlin lediglich GeschäftsführerInnen.
Im Artikel wird weiterhin beschrieben, dass die "Investoren"
noch "gar keine konkreten Pläne" hätten und "Die
Pläne würden aber nicht über die Köpfe der Bürger hinweg
entwickelt. Man wolle „fragen, zuhören und einbeziehen“."
Das klingt schön, und wir freuen uns, dass der Plan den
Verkauf zu stoppen nun auch von den Investoren einbezogen
wurde. Ansonsten möchten wir bei einem Verkaufspreis von 36
Millionen Euro nicht so recht glauben, dass die KäuferInnen
planlos durch die Gegend umherschweifen.
Die Kolumen findet ihr hier und ihr könnt auch abstimmen ob
Gunnar Schupelius Recht hat:
http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/fuer-private-bautraeger-ist-berlin-keine-weltoffene-stadt-mehr