Bild: Wird der Garten im Dragonerareal auch mal so groß wie der Prinzessinnengarten?

Newsletter vom 12.08.2016

Unkraut vergeht nicht...

... daran wollten wir Euch und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben noch einmal erinnern.

Kommt am Sonntag zum Wi(e)deraufbau des Stadtteilwohnzimmers auf dem sogenannten Dragonerareal. Wir lassen uns nicht dabei unterkriegen den Stillstand auf dem Areal zu verhindern.

Wir laden Euch wie immer herzlichst ein, zum öffentlichen Wi(e)deraufbau und gegen den Stillstand und die Hängepartie auf dem Dragonerareal.

Kommt zum Wiederaufbau des Gartens!

Bringt Pflanzen mit!

am Sonntag, 14.August, um 14 Uhr

auf dem sogenannten Dragonerareal 

 

Eure Disteln im Beton,

Stadt von Unten

P.S. Wir hatten im letzten Newsletter den Tag falsch: Sonntag ist richtig!

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Garten und Möbel geräumt –

kommt zum Wi(e)deraufbau!

BImA versus Alle

In den letzten Tagen hat sich die BImA zum Stillstand im Verkaufskrimi des sogenannten Dragonerareals bekannt. Was wir befürchtet haben, bestätigt sich: Man hat den Kaufvertrag über 36 Millionen Euro nicht rückabgewickelt, weil man gar nicht will und immer noch hofft das Gelände an den Höchstbietenden zu verkaufen. Dass die Länderfinanzminister_innen dieser Privatisierungspolitik letzten Herbst in der Abstimmung im Finanzausschuss des Bundesrats eine klare Absage erteilt haben, interessiert dabei offenbar nicht – an demokratische Entscheidungen fühlen sich Finanzminister Schäuble und seine Behörde nicht gebunden. Jürgen Gehb, Vorstandsvorsitzender der BImA meint seine Behörde verteidigen zu müssen: „Wir sind keine Spekulanten“. Wir meinen: Doch, genau das seid ihr, wenn unsere Nachbarschaften meistbietend verkauft werden.

BImA versus Stadtteilwohnzimmer

Weil von Seiten der BImA der Stillstand bei der Umgestaltung des sogenannten Dragonerareals verordnet war, hat Stadt von Unten in letzter Zeit schon mal selbst angefangen: Zusammen mit Nachbar_innen haben wir einen eigenen Garten angelegt, den „DraGarten“, in dem schon erste Dramaten zu ernten waren. Gemeinsam mit Nachbar_innen bauten wir Möbel aus Paletten, um so ein Stadtteilwohnzimmer entstehen zu lassen. Beides wurde nun von der BImA geräumt – Möbel und Garten sind weg. Wir haben einen öffentlichen Raum so gestaltet, dass er nutzbar wird – wir haben begonnen einen neuen Stadtteil zu säen. Was passt der BImA daran nicht? Warum bekommen wir den seit lange geforderten Kiezraum auf dem Gelände nicht, in dem über die Zukunft des Dragonerareals beraten werden soll?

Was tun?

Diesen Umgang mit unserer gemeinsamen Planung von Unten wollen wir uns nicht gefallen lassen. Wir laden zum gemeinsamen Wiederaufbau ein:

Am Sonntag, 14.August, um 14 Uhr schrauben wir wieder Hochbeete und Paletten-Sofas zusammen und eignen uns an was uns sowieso gehört: 4,7 Hektar öffentliches Grundstück!

Treffpunkt: 14 Uhr vor der LPG oder später hinter dem Finanzamt, am südöstlichen Ende des Geländes 

Weitersagen!

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Pressepiegel

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Tagesspiegel vom 11.08.2016

Streit um drohenden Abriss von Lauben auf Bundesgrundstück im Süden von Spandau
CDU protestiert gegen eigenen Stadtrat
von Rainer W. During

Die Spandauer CDU fordert, den geplanten Abriss von Lauben am ehemaligen Havelcasino in Gatow auszusetzen. Ihr scheidender Baustadtrat Carsten Röding steht dagegen hinter der Entscheidung seiner Beamten.

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Bild vom 08.08.2016

Auswärtiges Amt will Wohnhaus für Beamte
Diesem Leerstand droht ein Knöllchen
von Hildburg Bruns

Das Knöllchen könnte teuer werden! Nach dem Gesetz über das Zweckentfremdungs-Verbot bis zu 100 000 Euro

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Märkische Oder Zeitung vom 06.08.2016

Haus der Statistik
Initiative will maroden DDR-Bau beleben
von Henning Kraudzun

Eine Initiative möchte das frühere Haus der Statistik, ein seit acht Jahren leer stehender Gebäudekomplex am Alexanderplatz, zu einem Zentrum für soziale und kreative Projekte umbauen. Unterstützer im Senat gibt es bereits. Doch die Politik ist uneins.

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rbb24 vom 06.08.2016

Zweckentfremdung von Wohnraum
Mitte "irritiert" von Bauplänen des Außenministeriums
von John Hennig

Das Auswärtige Amt in Berlin-Mitte möchte seinen Dienstsitz erweitern und dafür einen leer stehenden Wohnblock nutzen. Nicht zuletzt, weil das Ministerium knappen Wohnraum zweckentfremden will, ist das Vorhaben heikel. Das Bezirksamt zeigt sich "irritiert" - und will prüfen, ob sich die Bundesbehörde ordnungswidrig verhalten hat.

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Berliner Abendblatt vom 06.08.2016

BImA und Dragonerareal
Bund pocht auf Verkauf des Dragoner-Areals
von Nils Michaelis

Es klingt fast zu schön, um wahr zu werden: ein Nebeneinander von bezahlbarem Wohnen, Kleingewerbe und Kultur. Und das auf rund 47.000 Quadratmeter. Mitten in Kreuzberg. Doch noch muss die Vision von Senat und Stadtplanern für das Dragoner-Areal noch einige Hürden nehmen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) sperrt sich gegen die Entscheidung des Bundesrats, den Verkauf an einen österreichischen Immobilien-Investor zurückzunehmen.

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Berliner Morgenpost vom 04.08.2016

Berliner Büchertisch
Berliner Büchertisch sucht nach Kündigung neues Zuhause
von Annette Kuhn

Der Eigentümer kündigte dem Projekt die Räume am Mehringdamm. Bezahlbare Angebote im Bezirk gibt es bislang nicht.

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Berliner Woche vom 04.08.2016

Spekulation mit Dragonerareal
Linke: Dragonerareal ist kein Spekulationsobjekt
von Klaus Teßmann

Kreuzberg. „Das Dragonerareal darf nicht für Hauptstadtfinanzierung geopfert werden.“ Das hat der Bezirksvorsitzende der Linken, Pascal Meiser, gefordert.

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