Trotzig waren sie,
eingeschnappt und widerwillig, die Damen und Herren der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und vom
Bundesfinanzministerium (BMF). Gegen alles! Das war ihr
Motto! Gegen eine sozialverträgliche Entwicklung des
sogenannten Dragonerareal, gegen Konzepte, gegen
vernünftige Grundstückspreise, gegen eine Stadt von
Unten... Geholfen hat es dann doch nicht. Das Netzwerk
stadtpolitischer Initiativen und Akteure hat am Ende die
Privatisierung im Finanzausschuss des Bundesrat
verhindern können.
Wir danken an dieser Stelle allen UnterstützerInnen und
laden auch schon zu einer nächsten Aktivität der
Nachbarschaftsinitiative Dragopolis ein. Zum Tag des
Offenen Denkmals am Samstag.
Euer
Bündnis Stadt von Unten
Wir haben Gewonnen! - Weg für
Modellprojekt ist frei! - Dragonerareal bleibt
Gemeingut!
Auf der heutigen Sitzung des
Finanzausschusses des Bundesrats wurde der Verkauf des
sogenannten Dragonerareals mit großer Mehrheit
abgelehnt. Der Weg für ein Modellprojekt für eine
Stadtentwicklung von unten auf dem noch bundeseigenen
Grundstück ist damit frei.
Das Bündnis Stadt von Unten begrüßt
diese Entscheidung und dankt allen die unermüdlich auf
diese hingearbeitet haben. In den letzten Monaten und
Jahren haben sich zahlreiche Initiativen gegen die
Privatisierung des sogenannten Dragonerareal engagiert –
diesen ist es zu verdanken, dass die Veräußerung zum
Höchstpreis nicht zustande kommt und ein wichtiger
Schritt in Richtung einer neuen Liegenschaftspolitik des
Bundes gemacht wurde. Das Höchstbieterverfahren, an dem
Finanzminister Schäuble beharrlich festhält scheint
gekippt, das Paradigma der Privatisierung hat eine
Niederlage erfahren und das Gelände am Mehringdamm
bleibt Gemeingut!
Unsere Pressemitteilung hierzu:
Im Netzwerk mit Euch wird nun die inhaltliche Arbeit
fortgesetzt, zusammen heißt es nun Modellarbeit, Ideen
weiterentwickeln und Pläne schmieden. Wir sind auch
schon auf der Suche nach einem geeigneten Ort am Gelände
um diese Arbeit auf die nächste Stufe zu heben.

Tag des offenen Denkmals am
12.09.2015
Die Nachbarschaftsinitiative „Dragopolis“
und die „Initiative Gedenkort Januaraufstand “ laden
ein, mit euch gemeinsam am Tag des offenen Denkmals auf
dem Dragonerareal an die zentrale Bedeutung der
Dragonerkaserne während des Januaraufstandes 1919 und an
die am 11.01.1919 hier ermordeten Parlamentäre aus dem
besetzten Vorwärtsgebäude zu erinnern.
Lesung
mit Musik
Zeitdokumente,
Gedichte, Lieder
Samstag, 12.09.2015 um 15.00 Uhr
Gelände hinter dem Finanzamt,
zwischen Mehringdamm / Obentrautstraße /
Großbeerenstraße
Club Gretchen, im Hof (durch die Tordurchfahrt)
Obentrautstr. 19-21, 10963 Berlin – Kreuzberg
U1, U6, U7 (Mehringdamm), Bus 140, 248, M19, M29, M41
Informationen unter:
http://stadtvonunten.de/tag-des-offenen-denkmals-12-09-2015-geschichtsort-dragonerareal/
Solikon und
stadtentwicklungspolitische Radtour
Heute begann die Wandelwoche und der Kongress
Solidarische Ökonomie noch bis zum 13. September 2015 finden
zahlreiche Veranstaltungen, Workshops und Touren zum
Thema statt. Auch wir sind mit kleiner
Ausstellung und im Rahmen einer Veranstaltung präsent.
Infos zur Veranstaltung und zur Konferenz:
http://solikon2015.org/de/wege-zu-gemeinschaftlichem-wohneigentum

Reclaim
your City-Kongress
In etwa zwei Wochen findet der erste
Reclaim Your City-Kongress statt. Vier Tage
Vorträge, Diskussion, Filme, Workshops, eine interaktive
Parkourlandschaft und Performances an der Schnittstelle
zwischen Politaktivismus und Gestaltung. Und das Bündnis
Stadt von Unten ist mit dabei.... hierzu halten wir euch
auf dem laufenden und versprechen schon jetzt den
nächsten Newsletter.
Euro zurück - BImA und Stadt von
Unten sind (fast) quit
Mit den Worten "absprachegemäß übersenden wir
Ihnen "ein Euro" zurück. Bitte bestätigen Sie uns den
Erhalt per Mail." erhielten wir nun unseren an die
BImA übergebenen Euro aus unserem Gebot der
Stadtgesellschaft zurück. Das Gebot hatten wir am
31.07.2014 überreicht, also vor fast 14 Monaten. Wir
denken wir sind jetzt quit mit der BImA, fast... wir
vermissen noch unseren handgemachten Pinocchio.
Wir gehen dann mal feiern und denken
dabei an jeden einzelnen von Euch der dieses
(Zwischen-)Ergebnis möglich gemacht hat...
Euer Bündnis Stadt von Unten
Pressespiegel
Neues Deutschland vom 10.09.2015
Dragonerareal wird nicht
verkauft
Finanzausschuss im Bundesrat stimmt gegen
Deal mit Privatinvestor
von Sarah Liebigt
Areal in Friedrichshain-Kreuzberg
sollte für 36 Millionen Euro an Privatinvestor veräußert
werden. Städtische Gesellschaften hatten sich erfolglos
beworben weiter…
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
vom 10.09.2015
Statement von Stadtrat Hans
Panhoff zur Bundesrats-Entscheidung zum Kreuzberger
Dragonerareal
von Hans Panhoff
„Heute ist ein guter Tag für die
Entwicklung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Die
Entscheidung des Finanz-Ausschusses im Bundesrat, das so
genannte Dragonerareal hinter dem ehemaligen Rathaus
Kreuzberg und dem Finanzamt nicht zum spekulativen
Höchstpreis sondern zum realistischen Verkehrswert zu
verkaufen, bietet dem Bezirk die Möglichkeit, den Kiez
sozial verträglich zu entwickeln.“ weiter…
Stadtentwicklungssenator Geisel:
„Wir haben die Chance, Berlin weiter sozial gerecht zu
entwickeln.“
Berlins Stadtentwicklungssenator
Andreas Geisel begrüßt die Entscheidung des
Finanzausschuss‘ des Bundesrates. „Es ist unser Ziel,
Berlin sozial gerecht und solidarisch zu entwickeln. Das
dichte Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten, Kultur und
Freizeit ist eine Berliner Besonderheit, um die uns
andere Städte beneiden. weiter…
BZ vom 10.09.2015
Verkauf abgelehnt
Keine Luxus-Wohnungen auf dem Dragoner-Areal
Der umstrittene Verkauf des Geländes
an einen Privatinvestor ist vom Tisch. Damit wurde der
mögliche Bau von überteuerten Wohnungen verhindert. weiter…
Berlin – Das sogenannte Dragoner
Areal in Berlin-Kreuzberg wird nicht zu einem
Höchstpreis an einen Immobilieninvestor verkauft. Das
teilten die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg am Donnerstag mit.
Der Finanzausschuss des Bundesrates stoppte den von der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) geplanten
Verkauf des großen Geländes an der Obentrautstraße Ecke
Mehringdamm an einen privaten Investor. weiter…
Berlin 10.09.2015, 14:51 Immobilien
„Dragoner-Areal“ in Kreuzberg geht nicht an
Privatinvestor 0 0 Berlin. Das sogenannte Dragoner Areal
in Berlin-Kreuzberg wird nicht zu einem Höchstpreis an
einen Immobilieninvestor verkauft. Das teilten die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg am Donnerstag mit. weiter…
Das Dragoner-Areal hinter dem
Finanzamt in Berlin-Kreuzberg ist eines der letzten
großen Baugrundstücke im Bezirk. Der Bund wollte es an
den meistbietenden Investor verkaufen – sehr zum Ärger
Berlins, das dort sozialen Wohnungsbau errichten will.
Nach einjährigem Streit hat sich Berlin jetzt im
Finanzausschuss des Bundesrats durchgesetzt. weiter…
von
Ulrich Paul
Der Kampf um das Dragoner-Areal,
eines der begehrtesten Kreuzberger Grundstücke, ist
vorerst entschieden. Der Finanzausschuss des Bundesrats
hat den Verkauf an einen privaten Investor abgelehnt.
Berlin hofft, die Fläche für den sozialen Wohnungsbau
nutzen zu können. weiter…
von
Isabell Jürgens
Finanzminister haben den Verkauf des
bundeseigenen Geländes in Kreuzberg gestoppt. Damit ist
der Weg für sozialen Wohnungsbau frei. weiter…
von
Ralf Schönball
Der Verkauf des Dragoner-Areals in
Kreuzberg ist gestoppt. Der Bund muss den Kaufvertrag
für das Bauland mit einem Privat-Investor wieder
auflösen weiter…
Rohmert-Medien vom 10.09.2015
Bundesrat lehnt Verkauf des
Dragoner-Areals mehrheitlich ab – ein Erfolg für
Berlin und die kommunale Liegenschaftspolitik der
Länder
In seiner heutigen Sitzung hat der
Finanzausschuss des Bundesrates die Entscheidung über
den geplanten Verkauf des Dragoner-Areals in Kreuzberg
mehrheitlich abgelehnt. Nur eine Minderheit der
Bundesländer sprach sich für den Verkauf aus. weiter…
Tagesspiegel vom 09.09.2015
Streit ums Dragonerareal in
Kreuzberg
Tag der Entscheidung im Bundesrat
von Ralf Schönball
650 günstige Wohnungen, auch für
Flüchtlinge, könnte Berlin auf dem Gelände bauen. Der
Bund will aber an den meistbietenden Investor verkaufen.
Die Länder könnten das verhindern. weiter…
Das traditionsreiche Dragoner-Areal
am Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg ist ein Leckerbissen
für Immobilienspekulanten. Der Bund will die 47.000
Quadratmeter große Fläche in Premium-Lage meistbietend
verkaufen – Land und Anwohner fürchten soziale
Verdrängung. Der Streit um das Dragoner-Areal ist in
dieser Woche „Ihr Thema“ im Inforadio. Am Mittwoch
stellten sich Berlins Finanzsenator Matthias
Kollatz-Ahnen und der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert
Brackmann den Fragen der Bürger. weiter…
Berlins Finanzsenator Matthias
Kollatz-Ahnen (SPD) hat den Bund erneut aufgefordert,
eigene Grundstücke in der Hauptstadt nicht meistbietend
an private Investoren zu verkaufen. weiter…
RBB Online vom 09.09.2015
Bundesrat soll über Verkauf
entscheiden
Finanzsenator hofft auf neue Chance fürs
Dragoner-Areal
Über den Verkauf des bundeseigenen
Dragoner-Areals in Berlin soll am Donnerstag im
Bundesrat entschieden werden. Finanzsenator
Kollatz-Ahnen will alles tun, um den Verkauf des
Grundstücks an private Investoren zu verhindern. Statt
das Areal meistbietend zu verkaufen, müssten auch die
Berliner Interessen berücksichtigt werden, sagt der
SPD-Mann. weiter…
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