Liebe UnterstützerInnen,
an dieser Stelle erinnern wir euch nochmal an die morgige
Beteiligungswerkstatt am Samstag, 30.01.2016.Auf der Veranstaltung soll
es laut Ankündigung um die *Leitziele* für den Rathausblock und die
Ruhlsdorfer Straße gehen, darin enthalten das sogenannte Dragonerareal.
Eine konkrete (Ver-)Planung von Grundstücken sollte aus unserer Sicht in
der Veranstaltung zurückgewiesen werden, da diese Veranstaltung für
Planungen ungeeignet ist.
Die Rückabwicklung des Verkaufs des Dragonerareal ist weiterhin nicht
vollzogen. Das Bundesfinanzministerium für Finanzen verweigert sich nun
mehr _fast fünf_ Monaten den mit dem Höchstbieter Dragonerhöfe GmbH
unter Vorbehalt geschlossenen Kaufvertrag rückabzuwickeln.
An der Beteiligungswerkstatt, wird nach telefonischer Auskunft im
Gespräch mit Stephan Regeler (Verkaufsleiter für Berlin) kein Vertreter
der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben teilnehmen, man habe keine Lust
sich in /"Kreuzberg kreuzigen zu lassen." /
/ /
Eure/Stadt von Unten/
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*Beteiligungswerkstatt am
Samstag, 30. Januar 2016*
Wie ihr wisst hat der Senat im August 2015 mit der vorbereitenden
Untersuchung des "Sanierungsgebiet Rathausblock/Ruhlsdorfer Straße"
begonnen. Teil dieses Gebiets ist das sogenannte Dragonerareal. Eine
erste der ursprünglich zwei BürgerInnenveranstaltung hat stattgefunden.
In einem der letzten Newsletter haben wir uns noch gefragt ob zwei
Bürgerveranstaltung nicht ein bischen wenig sind, das hatten sich die
TeilnehmerInnen der letzten Veranstaltung ebenfalls gefragt. Als
Reaktion wird es am 30.Januar von 11:00-16:00 eine Werkstatt geben die
sich in der Hauptsache mit "Leitlinien für die städtebauliche
Entwicklung" auseinandersetzen wird.
Auch diesmal von uns: Geht hin, bleibt kritisch und bringt dort Eure
Forderungen und "Leitziele" zum Stadtteil ein. Wir wollen aber auch die
Frage stellen: Was passiert eigentlich mit unseren "Wünschen und
Erwartungen", wenn wir diese in die Veranstaltung tragen? Wer fängt
damit eigentlich genau was an? Und... sollen wir nur wünschen dürfen,
oder dürfen wir auch Fordern fordern?
*Der Termin:*
Beteiligungswerkstatt am
*Samstag, 30. Januar 2016 von 11.00 - 16.00 Uhr *
im Bildungs- und Technologiezentrum
der Handwerkskammer Berlin
Mehringdamm 14, 10961 Berlin
* Informationen zum Termin:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/kalender/kalender_detail.php?…
* Genauerer Ablauf der Veranstaltung:
http://stadtvonunten.de/wp-content/uploads/2016/01/VUD_2016-01-27_Vorbereit…
* Informationen zum Verfahren:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterne…
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*Newsletter abonnieren:
* Wenn ihr unseren Newsletter abonnieren wollt, dann schickt uns eine
Mail mit dem Stichwort "Ich möchte den Newsletter!" an
info(a)stadtvonunten.de.
*Kontakt:*
Mail: info(a)stadtvonunten.de
Twitter: https://twitter.com/stadtvonunten
RSS-Feed: http://stadtvonunten.de/feed
*News vom **23**.**01**.2016*
Liebe UnterstützerInnen,
anbei findet ihr unseren aktuellen Newsletter, wir würden uns freuen
euch zur Lesung im Gretchen zu sehen, oder vielleicht stellen wir auch
gemeinsame Forderungen in der Beteiligungswerkstatt, oder aber wir
unterstützen die Initiative Haus der Statistik zusammen.
Euch jedenfalls ein schönes Wochenende und viel Spaß beim lesen.
Eure/Stadt von Unten/
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*Gretchen liest im Gretchen - Eine Lesung*
Gretchen liest im Gretchen? - Hinter diesem Bonmot verbirgt sich eine
ganz besondere Lesung. Gretchen Dutschke-Klotz und Christoph Ludszuweit
lesen aus dem Briefwechsel 1978/79 "Mut und Wut" aus Anlass des 5.
Todestages von Peter-Paul Zahl.
*So 24.01 - 19.00 **
**im Club Gretchen**
**Obentrautstr. 19-21**
**10963 Berlin - Kreuzberg**
**Eintritt 4 €*
Mut und Wut - ist eine Hommage an Rudi Dutschke und Peter-Paul Zahl.
Stimmen aus der Vergangenheit vermischen sich mit der Gegenwart.
Keiner der beiden Protagonisten hat diese Publikation erlebt. Peter-Paul
Zahl, der von 1972 bis 1982 als politischer Gefangener im Gefängnis saß,
Untergrunddrucker (u.a. Agit 883) und libertärer Schriftsteller aus dem
Milieu der radikalen Linken mit zuletzt deutsch-jamaikanischer
Doppelstaatsbürgerschaft, starb am 24.1. 2011 in Port Antonio, Jamaika.
Mit Rudi Dutschke, deutscher marxistischer Soziologe und politischer
Aktivist und Wortführer der westdeutschen und West-Berliner
Studentenbewegung der 1960er Jahre, stand er 1978/1979 in einem
Briefwechsel – ein spannungsgeladener Austausch über biografische
Wurzeln, die geeignete Strategie eines Widerstandes gegen das
herrschende System, die Bewertung der DDR, internationale Solidarität
und die eigene Positionierung innerhalb einer zunehmend zerstritterenen
linken Bewegung - ein wichtiges Stück Zeitgeschichte. Dutschke war mit
Gretchen Dutschke-Klotz verheiratet, mit der er drei Kinder hatte. Er
starb 1979 an den Spätfolgen eines Attentats, bei dem er 1968 schwere
Hirnverletzungen davongetragen hatte.
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*Beteiligungswerkstatt am
Samstag, 30. Januar 2016*
Wie ihr wisst hat der Senat im August 2015 mit der vorbereitenden
Untersuchung des "Sanierungsgebiet Rathausblock/Ruhlsdorfer Straße"
begonnen. Teil dieses Gebiets ist das sogenannte Dragonerareal. Eine
erste der ursprünglich zwei BürgerInnenveranstaltung hat stattgefunden.
In einem der letzten Newsletter haben wir uns noch gefragt ob zwei
Bürgerveranstaltung nicht ein bischen wenig sind, das hatten sich die
TeilnehmerInnen der letzten Veranstaltung ebenfalls gefragt. Als
Reaktion wird es am 30.Januar von 11:00-16:00 eine Werkstatt geben die
sich in der Hauptsache mit "Leitlinien für die städtebauliche
Entwicklung" auseinandersetzen wird.
Auch diesmal von uns: Geht hin, bleibt kritisch und bringt dort Eure
Forderungen und "Leitziele" zum Stadtteil ein. Wir wollen aber auch die
Frage stellen: Was passiert eigentlich mit unseren "Wünschen und
Erwartungen", wenn wir diese in die Veranstaltung tragen? Wer fängt
damit eigentlich genau was an? Und... sollen wir nur wünschen dürfen,
oder dürfen wir auch Fordern fordern?
*Der Termin:*
Beteiligungswerkstatt am
*Samstag, 30. Januar 2016 von 11.00 - 16.00 Uhr *
im Bildungs- und Technologiezentrum
der Handwerkskammer Berlin
Mehringdamm 14, 10961 Berlin
* Informationen zum Termin:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/kalender/kalender_detail.php?…
* Informationen zum Verfahren:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterne…
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*Haus der Statistik -
eine "Gentrifizierungsfeste Insel"*
Für viel Wirbel sorgte der Auftritt der Initiative Haus der Statistik,
wir hatten euch hierzu ebenfalls informiert. Auch in dieses Haus der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) scheint einige Bewegung zu
kommen. Privatisierung und Abriss des großflächigen Gebäudes, mitten am
Alexanderplatz, scheinen laut Initiative erstmal vom Tisch zu sein.
Aktuell sind noch zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträgern
ausstehend, mit der landeseigenen BIM (Berliner Immobilienmanagement),
dem Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und einigen SPD-Abgeordneten.
Spannend wird es in der Frage, wie sich die Senatsverwaltung für
Finanzen in dieser Frage in Zukunft positionieren wird.
Zum VernetzungsRatschlag der Haus der Statistik-Initiative wissen wir
vielleicht schon mehr. Wir werden jedenfalls auch da unsere Ohren offen
halten und freuen uns jedesmal, wenn wir merken, dass sich in Sachen
Liegenschaftspolitik des Bundes und Landes etwas bewegt.
*28.1.2016, 10-13:30 Uhr, Ort: ZK/U*
VernetzungsRatschlag der Initiative Haus der Statistik
Thema: Präsentation und Weiterentwicklung des
Standortentwicklungskonzeptes „Haus der Statistik – Zentrum für
Geflüchtete – Soziales – Kunst – Kreative“
* Informationen unter: https://hausderstatistik.wordpress.com/
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*Pressespiegel*
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Berliner Abendblatt vom 14.01.2016
*Friedrichshain-Kreuzberg*
<http://www.abendblatt-berlin.de/2016/01/14/buergermeisterin-ruft-zu-solidar…>
Bürgermeisterin ruft zu Solidarität auf
von Nils Michaelis
Herrmann: Für das „Dragonerareal“ setzen sich inzwischen viele ein. Der
Bezirk, unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten und auch der
Finanzsenator unterstützt uns auf ganzer Linie. Auf meine Bitte hin um
Unterstützung der anderen Länderregierungen und des Deutschen
Städtetages gab es ebenfalls positive Resonanz. Von daher sind wir im
Bezirk verhalten optimistisch.
weiter…
<http://www.abendblatt-berlin.de/2016/01/14/buergermeisterin-ruft-zu-solidar…>
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Berliner Woche vom 25.12.2015
*Friedrichshain-Kreuzberg*
<http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/fragestunde-mit-dem-sen…>
Fragestunde mit dem Senator: Andreas Geisel beim Bürgerdialog im Bezirk
von Thomas Frey
Friedrichshain-Kreuzberg. Eigentlich sollte es ein Termin mit dem
Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) sein. Der sagte
kurzfristig ab, weil am Tag zuvor sein Vater gestorben war. Stattdessen
kam Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) kurz vor Weihnachten
zum Bürgerdialog ins Rathaus Kreuzberg. Er war mehr als ein Vertreter,
denn bei vielen Fragen und Themen ging es um seinen Bereich.
weiter…
<http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/fragestunde-mit-dem-sen…>
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Berliner Woche vom 17.12.2015
*Dragonerareal als Sanierungsgebiet*
<http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/dragonerareal-als-sanierungsge…>
Gestoppter Kaufvertrag wurde noch nicht rückabgewickelt
von Thomas Frey
Kreuzberg. Der Verkauf des sogenannten Dragonerareal zwischen Rathaus
Kreuzberg und Obentrautstraße an einen privaten Investor wurde im
September von einer Mehrheit des Bundesrats abgelehnt.
weiter…
<http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/dragonerareal-als-sanierungsge…>
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Property Magazin vom 16.12.2015
*Rückabwicklung Kaufvertrag*
<https://www.property-magazine.de/weiter-keine-klarheit-um-berliner-dragoner…>
Weiter keine Klarheit um Dragoner-QAreal
von Property Magazin
Mieter des Dragoner-Areals fordern in einem offenen Brief vor allem von
der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Transparenz hinsichtlich
der weiteren Pläne für die Liegenschaft. Hauptpunkt der auf dem
Kreuzberg Dragoner-Areal ansässigen Gewerbetreibenden ist dabei die
durch den derzeitigen Schwebezustand fehlende Planungssicherheit.
weiter…
<https://www.property-magazine.de/weiter-keine-klarheit-um-berliner-dragoner…>
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*News vom 11.01.2015*
Liebe Freunde und Unterstützer,
unser Newsletter fällt diesmal kurz aus, da wir euch noch auf die
schnelle auf einen Termin heut Abend hinweisen wollen. Alles weitere
dazu anbei... und weil wirs euch noch nicht gewünscht haben: ein
gesundes und schönes Jahr 2016!
Eure /Stadt von Unten/
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K_Retzlaw_zerschossen
Die *Nachbarschaftsinitiative „Dragopolis“ und die „Initiative
Gedenkort Januaraufstand “* laden zu einer Lesung mit Musik und
begleitender Ausstellung ein, um an die zentrale Bedeutung der
Dragonerkaserne während des Januaraufstandes 1919 und an die am
11.01.1919 hier ermordeten sieben Parlamentäre aus dem besetzten
Vorwärtsgebäude zu erinnern.
Lesung mit Musik
Zeitdokumente, Gedichte, Lieder
*Montag, 11.01.2016 um 19.30 Uhr*
Gelände hinter dem Finanzamt,
zwischen Mehringdamm / Obentrautstraße / Großbeerenstraße
*im Club „Gretchen“*
Obentrautstr. 19 – 21, 10963 Berlin – Kreuzberg
U1, U6, U7 (Mehringdamm), Bus 140, 248, M19, M29, M41
*Zum Hintergrund unserer Veranstaltungen:*
Das Dragonerareal ist manchen vielleicht bisher bekannt durch den
Biomarkt LPG, den Club „Gretchen“, das Finanzamt, diverse
Autowerkstätten sowie die vielfältigen Medienmeldungen und Aktionen zu
einem geplantem Verkauf im Höchstpreisverfahren durch die BImA in den
letzten Monaten.
Am 10.09.2015 wurde der Verkauf des Geländes an eine
Investorengruppe vorerst durch den Beschluss des Finanzausschusses des
Bundesrats gestoppt, allerdings ist der Verkauf noch nicht
rückabgewickelt! Initiativen, AnwohnerInnen und NutzerInnen engagieren
sich weiterhin intensiv mit vielfältigen Aktionen, um eine
gemeinwesenorientierte Nutzung des Geländes mitzugestalten und zu erkämpfen.
Weniger bekannt ist die Geschichte des Dragonerareals und
insbesondere, was an diesem Ort am 11.01.1919 geschehen ist: im Zuge
des Januaraufstandes wurde das nahegelegene Zeitungsviertel besetzt.
Nach Artilleriebeschuss schickten die von den Regierungstruppen
belagerten Besetzer des Vorwärtsgebäudes unbewaffnete Parlamentäre zu
Verhandlungen zu den Regierungssoldaten. Auf dem Kasernenhof wurden die
Parlamentäre Wolfgang Fernbach (Redakteur), Karl Grubusch (Mechaniker),
Walter Heise (Schmied), Erich Kluge (Kutscher), Werner Möller
(Klempner), Arthur Schöttler (Werkzeugmacher) und Paul Wackermann
(Schlosser) ermordet. Anschließend wurden dort mehrere hundert Häftlinge
zusammengetrieben und misshandelt.
Wir möchten diese geschichtlichen Ereignisse in unserem Stadtteil
deutlich machen und mit unseren Kulturveranstaltungen dazu beitragen,
dass auf dem Gelände ein aktiver Gedenk- und Geschichtsort entstehen kann.
*Zum Ablauf und Inhalt der Veranstaltung am 11.01.2016:*
Wir möchten die Lebenswege der Parlamentäre bis zu ihrer
Ermordung nachzeichnen. Als „Roter Faden“ dient uns hierbei der Text
„Erinnerungen an Spartakus: Mathilde Jacob und Wolfgang Fernbach“ von
David Fernbach, dem Enkel von W. Fernbach. Isabel Neuenfeldt und Lennard
Körber begleiten mit Gesang und Akkordeon die Lesung mit Liedern und
Gedichten u. a. von Rilke, Tucholsky, Mühsam….
2015-09-12-OffenenesDenkmal-Areal*Newsletter abonnieren:
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